Pflanzenhilfsmittel

Pflanzenhilfsmittel

Pflanzenhilfsmittel können organischen (z.B. Algen- und Pflanzenextrakte), anorganischen (z.B. Gesteinsmehle) oder mikrobiellen (Pilze und Bakterien) Ursprungs sein und wirken unterstützend auf die Pflanzengesundheit und das Bodenleben ein. Ganz nach dem Motto „aus der Natur – für die Natur“ fördern ihre natürlichen Inhaltsstoffe bzw. die durch sie initiierten Umwandlungsprozesse die Vitalität und Widerstandskraft der behandelten Pflanzen. Von innen heraus gestärkt wird ihre Toleranz gegenüber abiotischem Stress erhöht.

Pflanzenhilfsmittel dienen somit in erster Linie der allgemeinen Gesunderhaltung der Pflanzen, und nehmen im integrierten Pflanzenschutz einen hohen Stellenwert ein. Ihre Anwendung erfolgt mittels Gieß-, Spritz- oder Stäube-Verfahren, wobei je nach Anwendungsart bestimmte Wirkweisen in den Vordergrund treten können.Obwohl viele Präparate die Nährstoffaufnahme und -verfügbarkeit im Boden und der Rhizosphäre positiv beeinflussen, lassen sie sich nicht mit Düngern im herkömmlichen Sinne gleichsetzen. Ihr Gehalt an Hauptnährstoffen ist meist geringer, dafür enthalten sie oft wichtige Spurenelemente und das zellwandstärkende Silikat. Die behandelten Pflanzen bekommen dadurch eine „dickere Haut“, die sie besser vor äußeren Einwirkungen schützen kann.