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Biologischer Pflanzenschutz

für ein gesünderes Leben!

Der Wurm im Apfel

Apfelwickler

Nach der Ernte: Apfelwicklerlarven mit Nematoden bekämpfen

Befallsdruck im Folgejahr reduzieren

Beschreibung

Der Apfelwickler gehört zu den wichtigsten Kernobstschädlingen und lebt vor allem auf Apfel-, Birnen-, und Walnussbäumen. Der erwachsene Falter besitzt bleigraue, dunkel gebänderte Vorderflügel mit goldglänzendem Fleck, Hinterflügel einheitlich hellbraun, Flügelspannweite 20 mm.

Die Larve ist gelblichweiß, später rötlich gefärbt mit brauner Kopfkapsel, hat 16 Füße und wird bis zu 2 cm lang. Die Eier erscheinen als silbrig glänzende Schildchen. Die Weibchen des Apfelwicklers legen ihre Eier an Früchten und Blättern ab. Die Raupen schlüpfen nach einigen Tagen, bohren sich in die Frucht ein und zerstören das Kerngehäuse. Nach 3 bis 4 Wochen verlassen sie die Frucht und spinnen sich in einem weißen Kokon unter den Borkenschuppen am Stamm ein.

Ein Teil der Apfelwicklerraupen der ersten Generation verpuppt sich, der andere Teil überwintert. Ende Juli schlüpfen wieder erwachsene Apfelwickler, die ihre Eier an den bereits herangereiften Früchten ablegen. Diese Raupen findet man in den reifen Früchten. Sie überwintern in einem Kokon im Boden oder in der Baumrinde. Die Verpuppung erfolgt erst im Frühjahr. Die Falter der ersten Generation fliegen ab Mai bis Anfang August, jene der zweiten Generation von Ende Juli bis Anfang September.

 Schadbild

Einen Befall mit Apfelwicklern können Sie leicht an dem nur wenige Millimeter großen Bohrloch in der Schale der noch unreifen Äpfel erkennen. Die Raupen fressen sich spiralförmig von außen nach innen durch das Fruchtfleisch und verunreinigen die Fraßgänge und das Kerngehäuse zusätzlich mit unappetitlichen Kothäufchen. Beim Aufschneiden der Früchte werden die Fraßgänge gut sichtbar. Befallene Früchte fallen vorzeitig ab oder sind nicht mehr lagerfähig und müssen rasch verwertet werden.

Gegenmaßnahmen im Frühjahr

Ab Mai (abhängig vom Zeitpunkt des Apfelwicklerschlupfes) Spritzbehandlung mit Madex Twin*(Pfl.Reg.Nr.: 3592). Die Apfelwicklerraupen infizieren sich mit dem Krankheitserreger und sterben in Folge ab. Die Anwendung sollte mindestes 3x im Abstand von 8-10 Tagen erfolgen. Zur Befallsüberwachung empfehlen wir zusätzlich eine Kombination mit unserer Deltafalle.

Alle KundInnen, die Madex kaufen, werden von uns über den optimalen Spritzzeitpunkt informiert!

 Gegenmaßnahmen im Herbst & Winter

Nach der Ernte können Sie die überwinternden Apfelwicklerlarven, die sich in ihre Verstecke am Baumstamm zurückziehen und dort einspinnen, mit nemapom* (Pfl.Reg.Nr.: 3519) bekämpfen. Dabei handelt es sich um Nematoden, die in die Larve des Apfelwicklers eindringen und sie zum Absterben bringen.

Die Anwendung erfolgt ab September und kann sich je nach Witterung bis in den März hinein erstrecken. Einzige Bedingung ist, dass die Temperaturen direkt nach der Ausbringung für einige Stunden über 10°C liegen müssen.

 

* Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformation lesen.

nemapom
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