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Biologischer Pflanzenschutz

für ein gesünderes Leben!

Die Lästlinge im Wohnzimmer

Trauermücken

Trauermücken/ indoor das ganze Jahr hindurch

Jeder, der Pflanzen im Wohnzimmer oder Wintergarten hat, kennt sie: Trauermücken. Plötzlich fliegen überall kleine, schwarze Tierchen durch die Luft, es beschleicht einen das Gefühl, dass es sich um eine wahre Invasion handeln muss. Nur: was tun? In den eigenen vier Wänden will man sich nicht mit schädlichen Substanzen umgeben oder damit hantieren. Doch irgendwas muss unternommen werden. Informationen zu den Tieren, ihrer Biologie sowie der Lösung des Problems sind hier nachzulesen.

Weltweit sind rund 1800 Arten der Trauermücke bekannt, davon gibt es ca. 600 in Europa. Diese Zahlen stellen aber wahrscheinlich nur einen Bruchteil der Gesamtzahl dar. Wenn die Tiere in Massen auftreten, sind sie schädlich für Gemüse- und Zierpflanzen.

Der Entwicklungszyklus der Trauermücken geht über die Erde: Die erwachsene Mücke legt ihr Ei in der oberen Erdschicht ab. Das Ei wird in ca. 4 Tagen zur Larve, die Larve frisst dann rund 2 Wochen an den Wurzeln, verpuppt sich daraufhin und eine fertige Trauermücke kommt 3-54 Tage später aus dem Erdreich hervor und der Zyklus beginnt wieder von vorne.

 

Die erwachsenen Tiere sind zwar lästig und mühsam, sie verursachen bei den Pflanzen aber keine Schäden. Das Problem liegt verborgen im Erdreich, an den Wurzeln der Pflanze: hier sitzen die Larven der Tiere und fressen an den Feinwurzeln der Pflanzen. Wird nichts unternommen, kann dies eine Pflanze sehr schwächen und sie beginnt zu welken. Nährstoffaufnahme und Wachstum sind natürlich eingeschränkt. Besonders betroffen sind dabei Keimlinge und Jungpflanzen.

Wie kann nun dagegen vorgegangen werden? Immerhin geht es ja darum, seine grünen Lieblinge zu schützen.

Die Bekämpfung von Trauermücken ist in der biologischen Kontrolle relativ einfach:

Wichtig ist es, möglichst beide Stadien, also die Larven sowie die Erwachsenen, gleichzeitig zu bekämpfen. Wird nur ein Stadium beeinträchtigt, wird der Befall zwar für die erste Zeit nach unten gehen, wird dann aber auch wieder ansteigen.

Die Larven können mit Nematoden, das sind mikroskopisch kleine Fadenwürmer, bekämpft werden. Es gibt viele unterschiedliche Nematoden-Arten gegen verschiedene Schaderreger. Die Nematoden, die gegen die Larven der Trauermücke eingesetzt werden, heißen Steinernema feltiae. Diese werden in den Wurzelbereich der Pflanzen eingegossen. In der Erde angekommen, suchen sie sich ihre Larven, sie orientieren sich anhand von Kohlendioxid und Wärme. Nach Auffinden der Schädlingslarve dringen sie in diese ein und vermehren sich in ihr, bis das Tier abstirbt. Die leere Hülle bricht auf, die Nematoden entleeren sich wieder in das Erdreich usw.

Das passende Produkt dazu heißt Nemahelp*. Nemahelp* ist in Packungsgrößen zur Behandlung von 10, 20 und 100 m² erhältlich.

Die erwachsenen Tiere werden mit Gelbstickern bekämpft: die gelbe Farbe hat auf viele fliegende Insekten eine anlockende Wirkung. Sie fliegen hin und bleiben auf der Oberfläche kleben.

 

 

Autor: DI Anna Weißenböck;

*Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden! Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformation lesen!

Trauermücke
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