Nützlinge gegen Thripse

Nützlinge gegen Thripse

Thripse verursachen an Zierpflanzen so wie an Gemüse massive Schäden. Sie werden auch Fransenflügler genannt, was von ihren fransigen Flügelrändern herrührt. Die Tiere werden 1 - 3 mm groß, damit sind sie die kleinsten, gefügelten Insekten. Der Entwicklungszyklus der winzigen Schädlinge geht über die gesamte Pflanze: manche Stadien befinden sich auf den Blättern, andere in der Erde. Daher wird ein Befall oft spät entdeckt.

Die häufigsten Arten sind: Kalifornischer Blütenthrips Frankliniella occidentalis, Zwiebelthrips Thrips tabaci, Dracaenenthrips Parthenothrips dracaenae und Langbinden-Gewächshausthrips Hercinothrips femoralis). Wirtspflanzen für Thripse sind u. a. Gurke, Paprika, Dracaena, Orchideen, Gummibaum, Cyclamen, Gerbera, Gladiolen, Saintpaulia, Amaryllis und Hibiskus.

Sowohl die Larven als auch die erwachsenen Thripse schaben mit ihren Mundwerkzeugen einzelne Pflanzenzellen auf und saugen den austretenden Pflanzensaft ein. Charakteristische Befallssymptome an den Blättern sind silbrig glänzende Stellen, welche oft mit kleinen schwarzen Kottröpfchen versehen sind. Angestochene Früchte haben in der Folge Verkorkungen und Deformationen. An den Blüten entstehen durch die Saugtätigkeit der Thripse helle Flecken, eingetrocknete Blütenränder oder verstreuter Blütenstaub. Manche Thripsarten können Viren übertragen.