Kartoffelkäfer
Beschreibung: Der 1922 von der USA nach Europa eingeschleppte Kartoffelkäfer tritt vor allem auf Kartoffelpflanzen auf. Die Larven sind rötlich bis fleischfarben mit seitlichen schwarzen Punktreihen und einem schwarzem Kopf. Der Käfer zeigt eine markante Flügelzeichnung mit 10 gelben Streifen auf schwarzem Grund.
Die Käfer überwintern im Boden und befliegen, abhängig von den klimatischen Bedingungen, im Frühling oder Frühsommer die Kartoffelfelder. Auf den Reifungsfraß folgt die Begattung. Die Eiablage findet in Gruppen von 20-80 gelblich, ovalen Eiern auf der Blattunterseite (bis zu 2000 Eier/Weibchen) statt. Nach ca. 2 Wochen schlüpfen die Larven. Der größte Schaden entsteht durch den 2-4 wöchigen Reifungsfraß der Larven. Nach viermaliger Häutung lassen sich die Larven zu Boden fallen und verpuppen sich in wenigen cm Bodentiefe. Nach 10-20 Tagen kommt die erste Käfergeneration auf. Die erwachsenen Käfer überwintern im Boden. Es treten 1-2 Generationen pro Jahr auf.
 
Schaden: Die Larven verursachen einen Skelettierfraß an den Blättern, Blüten und Stängeln von Kartoffelpflanzen. In der Folge entsteht eine reduzierte Knollenbildung. Kahlfraß und totaler Ernteverlust ist bei massenhaftem Auftreten möglich.
 

 

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