Kirschfruchtfliege

Beschreibung: 

Abhängig von der Witterung tritt die Kirschfruchtfliege von Mai bis Juli an mittelspäten und späten Kirschensorten auf. Die erwachsene Fliege ist schwarz mit gelbem Schildchen und 4 bis 5 mm groß. Die Flügel sind mit dunklen Bändern durchzogen. Die Larve ist weiß, ohne Kopf und Beine und wird bis zu 6 mm lang. Ab Mitte Mai schlüpfen die erwachsenen Kirschfruchtfliegen aus den im Boden überwinternden Puppen. Nach 8 bis 10 Tagen beginnen die Weibchen mit der Eiablage, die nur bei sonnigem, warmem Wetter stattfindet. Die Eier werden einzeln unterhalb der Fruchtschale der sich rötenden Kirschen abgelegt. Der Madenschlupf erfolgt nach ca. 8 Tagen. Die Tiere bohren sich daraufhin in das Fruchtfleisch ein und verzehren es. Wenn die Früchte reif sind, lassen sich die erwachsenen Maden auf den Boden fallen und verpuppen sich ca. 3 cm tief im Boden.  

 

Schadbild: 

Befallene Früchte verfärben sich in der Stielgegend bräunlich. Das Fruchtfleisch wird weich und faulig. Die Maden befinden sich in der Frucht in Kernnähe.  

 

Bekämpfung und Gegenmaßnahmen:

Gelbe Leimtafeln („Rebell amarillo“) in ausreichender Menge (je nach Baumgröße 2 – 10 Tafeln) zu Flugbeginn installiert, können einen großen Teil der Fliegen abfangen (Anbringung sonnseitig außen an der Krone). Die Tafeln sollten jedoch im Sinne der Nützlingsschonung nur von Flugbeginn (welcher mit einzelnen Tafeln festgestellt werden kann) bis zur Ernte verwendet werden! 


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